Ein Fest der Freude

Taufe und Firmung von Birgit F.

Birgit Frederiks, Ehefrau und Mutter von fünf Kindern, empfing nach einjähriger Vorbereitungszeit die Sakramente der Taufe, Firmung und Eucharistie. Sr. Martina Nießner hat sie auf diesem Weg begleitet. Birgit selber erzählt:

Ein unscheinbarer Beginn

"Immer schon fragte ich mich nach dem wirklichen Sinn des Lebens. Da mein Mann katholisch getauft und aufgewachsen ist und wir auch unsere fünf Kinder taufen ließen, hatte ich schon lange den Wunsch, denselben Glauben zu leben. So entschied ich mich im Advent letzten Jahres, mich taufen zu lassen. Gemeinsam mit Sr. Martina machte ich mich auf den Weg, immer mehr in den christlichen Glauben hineinzuwachsen. Wie kann der Glaube in der Familie gelebt werden? Wie kann ich bestimmte Alltags- und Lebenssituationen leichter bewältigen? Solche Fragen beschäftigten uns genauso wie die zehn Gebote, die sieben Gaben des heiligen Geistes und die Bibel mit ihren vielen Büchern.

Der Weg der Vorbereitung

In der Fastenzeit nahm ich zum ersten Mal an Exerzitien im Alltag teil. Es waren spannende Wochen, an deren Ende die Aufnahmefeier ins Katechumenat stand. Ich war nun also Taufbewerberin und fing an, die Evangelien zu lesen. Der nächste Schritt war die Zulassung zur Erwachsenentaufe. Diese erteilte Bischof Hermann Glettler am 17. September in der Unterkirche des Innsbrucker Doms. Als Abschlussvorbereitung durfte ich im November ein zweites Mal an Exerzitien im Alltag teilnehmen. Das Thema "In der Spur des Herzens" bereicherte mich sehr. Auch das Widertreffen bekannter Teilnehmerinnen, die vielen Gespräche und das gemeinsame Rosenkranzgebet werden in Erinnerung bleiben.

Der Empfang der Sakramente

Am 25. November war es endlich so weit, ich empfing die Sakramente der Taufe und Firmung. Mir war bewusst, dass hier etwas ganz Besonderes passiert, aber es ist in Worten nicht wirklich zu beschreiben. Es war einfach schön und ich war froh um alle Anwesenden, besonders meine Familie und meine Patin, die bei der Tauf- und Firmspendung hinter mir stand und mir Halt gab. Am ersten Adventsonntag durfte ich dann endlich die erste Kommunion erhalten. Meine Familie und ich waren dazu in der Basilika in Absam. Dieser Ort ist in der vergangenen Zeit etwas ganz Besonderes geworden. Liebevolles Fazit meines Mannes nach diesem doch langen Weg der Vorbereitung: „Schön, dass wir nun alle denselben Glauben haben!"

Und jetzt?

Seit ich getauft bin, hat sich mein Leben nicht komplett geändert. Aber ich merke, dass mir der Glaube Halt im täglichen Leben gibt, ich bin ruhiger und gefestigter geworden. ICH GLAUBE, das kann ich jetzt sagen und die christlichen Werte zeigen mir den Weg im täglichen Leben. Das Gefühl des Glaubens gibt mir Kraft, die Dinge in der täglichen Auseinandersetzung zu meistern. Ich nehme meine Mitmenschen anders wahr und treffe Entscheidungen anders. Ich denke, dass das Leben im Glauben an Gott noch eine andere Sichtweise zulässt, was es mitunter nicht einfacher, aber spannender und tiefgründiger macht.

Ich bin so dankbar, dass ich diesen Weg gegangen bin und möchte mich hiermit vor allem bei meinem Mann und meinen wundervollen Kindern bedanken. Ein großes Dankeschön auch an die Don Bosco Schwestern und Pfarrer Martin Ferner, die dieses Fest ermöglicht haben, mich begleiteten und an meiner Seite standen und für immer in meinem Herzen einen Platz gefunden haben."

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